Ketogene Diät

Die Ketogene Diät wird individuell berechnet und muss ärztlich überwacht werden. Die nicht medizinischen Sonderformen sind die Atkins Diät und die Low-Carb Diät. Der Körper bezieht während der Diät den Energiebedarf, nicht wie beim Hungern aus Körperfett, sondern aus Nahrungsfett.

Der Energiebedarf sowie der Proteinbedarf werden nach dem Alter festgelegt. Da die Ketogene Diät unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird ist sie in besonderen Fällen auch für Kinder geeignet. Die Ernährung ist sehr fettreich und es sind nur ganz wenig Kohlenhydrate erlaubt. Während der Diät, kann es zu Verdauungsproblemen kommen.

In den ersten zwei Wochen kann es sein das man unter Müdigkeit leidet. Daran ist die Stoffwechselumstellung schuld, nach diesen zwei Wochen wird es aber besser. Auch die Eskimos ernähren sich ketogen. Bei ihnen im hohen Norden kann nichts angepflanzt werden, sie leben von der Jagd und der Fischerei und ernähren sich hauptsächlich von diesen Produkten. Sie haben sehr gute cholesterinwerte, kein Übergewicht und keine Herz- Kreislaufstörungen.

Sie essen auch nur sehr selten Obst und Gemüse. Wenn man das bedenkt, kann die Ketogene Diät nicht so falsch sein. Während der Diät verspürt man kaum Hunger, der Appetit auf Kohlenhydrate ist zwar vorhanden, er verschwindet aber mit der Zeit. Wem es sehr schwer fällt auf Brot, Nudeln und Reis zu verzichten, für den ist die Ketogene Diät nicht geeignet. Durch den ständigen Verzicht auf die bevorzugten Lebensmittel macht die Diät auf Dauer keinen Spaß und man wird wahrscheinlich beim Anblick eines belegten Brötchens schwach werden.